Loubra Blind Welfare Centre und Enga Veedu Kinderhaus in Südindien

Projekt Nr. 4

Eingereicht von Herrn Michael A. Speidel

Berater und Unterstützer des Vereins conAct e.V.

conAct ist ein kleiner Verein, der im Mai 2000 von sozialengagierten und indieninteressierten Freunden im Studium gegründet wurde.

Ziel der Arbeit von conAct ist immer, die Lebensumstände der Menschen in den Projekten unmittelbar und direkt zu verbessern und sie so zu unterstützen, dass die Grundlagen für eine selbstständige Zukunftssicherung geschaffen werden.

Ein ganz besonderes Projekt ist das Kinderheim Enga Veedu. In einem eigens gebauten Haus leben mittlerweile über 30 Kinder wie in einer großen Familie zusammen. Sie werden von einem indischen Ehepaar, welches mit seinen eigenen Kindern dort lebt, und einer Haushaltshilfe betreut. Unterstützung kommt von Praktikanten aus Deutschland, die durch den Verein betreut werden.

Durch die Sicherstellung einer regelmäßigen gesunden Ernährung, ärztlicher Versorgung und guter Schulbildung, wird den Kindern eine Chance auf Überleben und selbstständige Zukunftssicherung ermöglicht. Die ersten Kinder haben bereits ihr Abitur geschafft und mit einem Studium oder einer Ausbildung begonnen.

Ein weiteres Projekt ist das Loubra Blind Welfare Centre in Trichy. Hier leben etwa 120 Menschen, die aufgrund ihrer Blindheit und/oder anderer Behinderungen aus Familie und Gesellschaft verstoßen wurden und zuvor auf der Straße lebten. Der Gründer und Leiter ist ein selbst erblindeter Sozialarbeiter, der in seiner Arbeit durch 8 Mitarbeiter unterstützt wird.

In den letzten Jahren konnte conAct mit niedergelassenen Ärzten, Apotheken und Krankenhäusern eine medizinische Infrastruktur aufbauen, die notwendige Augenoperationen und Behandlungen ermöglicht haben. Ein hoher Anteil der Ausgaben wird mittlerweile durch die Arbeitseinnahmen der Bewohner getragen. Die Mitarbeiter von Loubra bieten mit den blinden Bewohnern eine Art Beerdigungsunternehmen für Menschen an, die aufgrund ihrer niedrigen gesellschaftlichen Stellung von vielen indischen Unternehmen nicht bedient werden. Aktuell wird dringend Geld für eine neue Kühlung für einen Leichentransportwagen benötigt.

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