Chest Pain Unit, Bab Al-Hawa Hospital, Nordsyrien

Projekt Nr. 14

Eingereicht von Herrn Dr. Riad El Kassar

Projektleiter und Vorstandsvorsitzender der Hilfsorganisation UOSSM-Germany und Vorstandsmitglied der Union des Organisations de Secours et Soins Médicaux UOSSM International

Um den enorm gewaltigen Herausforderungen in der schwersten humanitären Krise in Syrien effektiver gerecht zu werden, wurde die Union von Medical Care und Relief Organisationen (UOSSM) im Januar 2012 in Frankreich gegründet. Sie ist eine Koalition von humanitären Nichtregierungsorganisationen und medizinischen Organisationen aus Frankreich, den Vereinigten Staaten, Kanada, Vereinigtes Königreich, Deutschland, Niederlande, Schweiz und der Türkei.

Neben vielen kleinen Notkrankenhäusern in Syrien hat UOSSM Anfang 2013 das Bab Al-Hawa Hospital auf syrischem Boden an der syrisch-türkischen Grenze an einem relativ sicherem Ort gebaut. Das größte Hospital in einer von der syrischen Opposition kontrollierten Region umfasst neben Unfall-, Gefäß-, und Allgemeinchirurgie Abteilungen für Dialyse, Augenheilkunde, Gynäkologie, Geburtshilfe und Innere Medizin. Am Hospital sind auch Ambulanzen für Innere Medizin, Chirurgie, Kinderheilkunde, Frauenheilkunde, Augenheilkunde und HNO angegliedert. Ferner eine Ambulanz für mental care. Laut Statistik haben von 2013 bis Ende 2017 über 3,5 Millionen Syrer ohne Rücksichtnahme auf religiöse oder politische Zugehörigkeit von den Diensten des Bab Al-Hawa Hospitals profitiert. Mehr als 10.000 Operationen und mehr als 94.000 Behandlungsfälle wurden im Jahr 2017 im Bab Al-Hawa Hospital durchgeführt. Mehrere mobile Ambulanzen erweitern den Wirkungskreis. Operationen und sämtliche Behandlungen sind für die Menschen, überwiegend Binnenlandflüchtlinge, kostenlos. Die finanzielle Hauptlast des Bab Al-Hawa Hospitals wird von UOSSM International getragen.

Im Mai 2017 wurde eine Chest Pain Unit mit 6 Betten im Bab Al-Hawa Hospital eröffnet um die akuten kardialen Fälle optimaler zu behandeln. Auf dieser Station fehlen noch zwei Überwachungsmonitore und ein externer Pacemacker und es mangelt häufig an Notfallmedikamenten. Die PVSocial-Spende würde ein Teil der Anschaffungskosten sein.

www.uossm-germany.de

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